Osterfrieden in der Ukraine: Schüsse trotz Waffenruhe
Putin verkündete eine Osterpause. Kiew stimmte zu. Und trotzdem wurde geschossen. Was die Osterruhe wirklich wert war.
Wien, 12. April 2026 – Der Waffenstillstand galt vom 11. April bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden.
Selenskyj erklärte, die Ukraine halte sich daran. Moskau sagte dasselbe. Und dann?
Kiew und Moskau beschuldigten sich gegenseitig wegen Verstößen gegen die Osterwaffenruhe. Beide Seiten haben Recht. Beide Seiten haben geschossen. Das ist keine Überraschung. Das ist der Krieg.
Was diese Pause bedeutet
Eine Osterpause ist kein Frieden. Sie ist ein Signal – an die eigene Bevölkerung, an die Welt, an potenzielle Vermittler. Putin zeigt: Wir können Pause machen, wenn wir wollen. Selenskyj zeigt: Wir folgen, wir sind bereit.
Aber die Front bewegt sich weiter. Täglich sterben Menschen. Und die Friedensgespräche in Genf, Abu Dhabi, Islamabad haben bisher nichts gebracht.
Die zwei Seiten der Macht
Waffenruhen sind Nachrichten. Krieg ist Alltag. Für die Menschen in der Ukraine ist der Unterschied zwischen beiden oft nur eine Frage der Stunden.
YANUS beobachtet die Lage nach dem Osterwochenende.
