US Finanzminister: China kann bei KI nie an die USA herankommen
美国财政部长Scott Bessent指责中国复制美国人工智能模型,这发生在Xi Jinping计划访问前不久。.
US-Finanzminister Scott Bessent hat im Vorfeld eines geplanten Besuchs von Chinas Staatschef Xi Jinping in den USA scharfe Kritik an Chinas Vorgehen im Bereich künstlicher Intelligenz geübt.
Bei einer Diskussionsveranstaltung an der Cox School of Business der Southern Methodist University in Dallas sagte Bessent, China könne die USA in der KI-Entwicklung „niemals einholen“, unter anderem wegen seiner „zentralen Planwirtschaft“.
Zeitgleich haben drei US-Regierungsbehörden Peking vorgeworfen, Technologie von führenden amerikanischen Unternehmen unrechtmäßig zu kopieren.
Der Vorwurf der Distillation
Bessent bezeichnete die Praxis als „Distillation“, ein Fachbegriff aus dem maschinellen Lernen, bei dem ein kleineres KI-Modell aus den Ausgaben eines größeren, leistungsfähigeren Modells trainiert wird.
In seiner Wortwahl warf er China vor, amerikanische Modelle auf diese Weise zu „stehlen und kopieren“.
Die Methode selbst ist in der KI-Forschung weit verbreitet und wird auch von US-Unternehmen zur Effizienzsteigerung eingesetzt, wodurch die Grenze zwischen legitimer Forschungspraxis und unlauterem Technologietransfer in der öffentlichen Debatte oft verschwimmt.
Drei Behörden, eine gemeinsame Anschuldigung
Die Aussagen Bessents fielen zusammen mit Vorwürfen dreier US-Regierungsbehörden, wonach chinesische Firmen gezielt geistiges Eigentum amerikanischer KI-Unternehmen kopiert hätten.
Konkrete Unternehmensnamen oder Details zu den betroffenen Modellen wurden in der Berichterstattung nicht genannt.
Die Aussagen reihen sich in eine längere Serie von US-Exportkontrollen für Halbleiter und KI-Chips ein, mit denen Washington den Zugang chinesischer Firmen zu fortschrittlicher Rechenleistung seit Jahren einzuschränken versucht.
Gutes Timing kurz vor dem Xi-Besuch
Brisant ist der Zeitpunkt der Aussagen: Sie fallen kurz vor einem geplanten Besuch von Xi Jinping in den USA, bei dem wirtschaftliche und technologische Fragen zwischen den beiden Ländern voraussichtlich zentrale Themen sein werden.
Die USA und China liefern sich seit Jahren einen Wettlauf um die Führungsrolle bei künstlicher Intelligenz, wobei chinesische Firmen wie DeepSeek, Alibaba und Baidu trotz Chip-Exportbeschränkungen wiederholt leistungsfähige Modelle vorgestellt haben, die in Benchmarks mit US-Produkten wie GPT oder Gemini konkurrieren.
Für europäische und österreichische Unternehmen hat der technologische Wettstreit zwischen den USA und China direkte Konsequenzen.
Firmen wie Infineon, ams OSRAM oder AT&S sind über Lieferketten in der Halbleiterindustrie mit beiden Wirtschaftsräumen verflochten und damit von Exportkontrollen und Handelsspannungen unmittelbar betroffen.
Auch europäische KI-Anwender, etwa in der Industrie oder im Finanzsektor, nutzen zunehmend Modelle aus beiden Ländern, wodurch regulatorische Entscheidungen in Washington oder Peking Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Kosten von KI-Diensten in Europa haben können. Die EU-Kommission beobachtet die Entwicklung im Rahmen ihrer eigenen Chip-Strategie, mit der bis 2030 ein Marktanteil von 20 Prozent an der globalen Halbleiterproduktion erreicht werden soll, aktuell liegt er bei rund 8 Prozent.
来源:中国——《南华早报》 | 原文