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Alibaba vrea să vândă divizia de jocuri Lingxi Games pentru peste un miliard de dolari

Gigantul tehnologic chinez caută în mod activ cumpărători pentru afacerea sa de jocuri. Cel puțin cinci potențiali interesați au fost deja contactați, inclusiv dezvoltatori de jocuri cotați la bursă și firme de capital privat.

Alibaba vrea să vândă divizia de jocuri Lingxi Games pentru peste un miliard de dolari

Wien, 25. Juni 2026. Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba Group plant den Verkauf seiner Spielesparte Lingxi Games. Die Bewertung beginnt bei 1,03 Milliarden US-Dollar, wie aus Kreisen informierter Personen hervorgeht. Der Konzern hat bereits mindestens fünf potenzielle Käufer angesprochen.

Chinesische Gaming-Branche im Umbruch

Unter den kontaktierten Interessenten befinden sich die börsennotierten chinesischen Spieleentwickler 37 Interactive Entertainment, China Ruyi, Century Huatong sowie Giant Network. Zusätzlich sollen zwei Private-Equity-Firmen in den Verkaufsprozess eingebunden worden sein. Lingxi Games ist vor allem für Mobile Games bekannt und betreibt mehrere erfolgreiche Titel auf dem chinesischen Markt. Der geplante Verkauf reiht sich in eine breitere Konsolidierungswelle der chinesischen Gaming-Industrie ein, die nach den regulatorischen Eingriffen der vergangenen Jahre unter erheblichem Druck steht.

Alibabas strategische Neuausrichtung

Der Verkauf der Gaming-Sparte markiert einen weiteren Schritt in Alibabas umfassender Umstrukturierung. Seit der erzwungenen Aufspaltung in sechs unabhängige Geschäftseinheiten im Jahr 2023 hat sich der Konzern zunehmend auf sein Kerngeschäft im E-Commerce und Cloud Computing konzentriert. Nicht-Kernaktivitäten werden systematisch abgestoßen oder an die Börse gebracht. Die Gaming-Branche, die Alibaba nie als strategischen Schwerpunkt betrachtete, fällt offenbar in diese Kategorie.

Mit den Erlösen könnte der Konzern seine Investitionen in Künstliche Intelligenz und Cloud-Infrastruktur verstärken, Bereiche, in denen Alibaba gegen Tencent und aufstrebende Konkurrenten wie ByteDance kämpft.

Österreichische Unternehmen beobachten Entwicklung

Für österreichische Wirtschaftsakteure hat die Transaktion keine unmittelbaren Auswirkungen, sie illustriert jedoch einen wichtigen Trend: Chinesische Tech-Konzerne ordnen ihre Portfolios grundlegend neu.

Für heimische Unternehmen, die mit chinesischen Partnern kooperieren oder in den chinesischen Markt expandieren wollen, bedeutet dies erhöhte Aufmerksamkeit bei der Wahl von Geschäftspartnern. Geschäftsbereiche, die heute existieren, können morgen verkauft oder eingestellt werden.

Die österreichische Spieleentwicklerszene, die in den vergangenen Jahren gewachsen ist, beobachtet die Konsolidierung der globalen Gaming-Branche aufmerksam. Studios wie Sproing oder Purple Lamp haben in der Vergangenheit mit internationalen Publishern zusammengearbeitet. Eine Konsolidierung auf dem chinesischen Markt könnte mittelfristig die Lizenzierungslandschaft für westliche Entwickler verändern, da weniger, aber größere chinesische Player entstehen.

Die Bewertung von Lingxi Games bei mindestens 1,03 Milliarden US-Dollar entspricht etwa dem Vierfachen des geschätzten Jahresumsatzes der Sparte, ein Multiplikator, der im aktuellen Marktumfeld als ambitioniert gilt.

Sursă: TechNode | Articolul original

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